Auszubildender (m/w/d)

zum Fachangestellen für Bäderbetriebe

Startdatum:

September 2024

Arbeitszeit:

Vollzeit

Abteilung:

Bad, Sauna, Freibad

Berufsbild

Bademeister:in war gestern!

 

Ein öffentliches Schwimmbad ist vor allem ein Dienstleistungsunternehmen, bei dem das Personal eine Schlüsselposition einnimmt. Das Rückgrat des Badpersonals bilden in Deutschland die „Schwimmmeister/-innen", manchmal auch „Bademeister/-innen" genannt. Die korrekten Bezeichnungen lauten Fachangestellte für Bäderbetriebe (kurz: FAB) und Geprüfte Meister/-innen für Bäderbetriebe.

Du sorgst für die Sicherheit der Badegäste, d.h., du beaufsichtigst sie in den verschiedenen Badeeinrichtungen. Du betreust Kurse und Gruppen, erteilst Schwimmunterricht, bist „Erste-Hilfe-Manager/-in" und wichtig: notfalls Lebensretter/-in! „Organisation" und „Event" sind für dich keine Fremdwörter. Als FAB überwachst du die technischen Anlagen, machst Wasseranalysen und pflegst die bäder- und freizeittechnischen Anlagen. Dabei arbeitest du mit Chemikalien und Gefahrstoffen und sorgst für Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz. Außerdem bist du für Verwaltungsaufgaben und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Als Fachangestellte/r musst du zwar keine wirklich schweren körperlichen Arbeiten verrichten, denn dir stehen viele technische Hilfsmittel zur Verfügung, aber: Fit und wasserfest solltest du schon sein. Körpergewandtheit ist ebenso wichtig wie ein gutes Seh- und Hörvermögen. Dein Kreislauf muss belastbar sein (Schwimmen und Tauchen), und eine gesunde Haut ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem solltest du keine Abneigung gegen den Umgang mit Chemikalien haben.

In Bädern kann es schon mal hoch hergehen: Die Becken sind voll, es wird gespritzt, geplanscht, getobt, und es ist ordentlich laut – und nicht jeder Badegast hält sich an die Regeln. Als FAB muss man cool bleiben, den Überblick behalten und Durchsetzungsvermögen beweisen. Kurzum: Kontaktfähigkeit und Einfühlungsvermögen sind genauso wichtig wie Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.

Ganz ehrlich: Fachangestellte für Bäderbetriebe sollten keine Warmduscher/-innen sein! In Schwimmhallen herrscht hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme, mit Nässe kommst du ständig in Kontakt, z.B. bei der Reinigung der Becken und der Duschen. In Freibädern bist du der jeweiligen Witterung ausgesetzt, ob am Beckenrand oder bei der Pflege der Außenanlagen. Ob Hitze oder Regen, deine Arbeit erfordert hohe Aufmerksamkeit und ordentliches Zupacken.

Du gehst mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln um, die chemische Gase und Dämpfe entwickeln können. Auch hier ist – trotz Schutzkleidung – Konzentration wichtig. Wenn Hochbetrieb in den Bädern herrscht, wird es oft laut, und dabei kommt es sicher vor, dass du die eine oder andere Konfliktsituation entschärfen musst. An dieser Stelle ist deine soziale Kompetenz gefragt. Aber: Deine Ausbilder/-innen stehen dir zur Seite und bringen dir alles Notwendige bei.

In der Praxis lernst du:

  • Welche Gefahren beim Badebetrieb im Beckenbereich auftreten können.
  • Wie man den Badebetrieb überwacht und beaufsichtigt.
  • Wie man bedrohliche Situationen erkennt und einen klaren Überblick behält.
  • Wie man Verunglückte versorgt und Ertrinkende rettet.
  • Welche Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden müssen.
  • Was bei der Planung und Organisation des Aufsichtsdienstes zu beachten ist.
  • Welche Schwimmstile es gibt und wie man sie ausführt.
  • Worauf man beim Strecken- und Tieftauchen achten muss.
  • Wie man die Bedürfnisse der Gäste hinsichtlich Spiel- und Sportarrangements ermittelt und anbietet, sowie Events plant und durchführt.
  • Wie man Schwimmunterricht für verschiedene Altersgruppen und Personengruppen gestaltet.
  • Worauf beim Entnehmen von Wasserproben zu achten ist.
  • Wie man Messgeräte zur Überwachung der Wasserqualität handhabt und pflegt.
  • Welche Desinfektions- und Reinigungsmittel in Bädern verwendet werden.
  • Wie die technischen Anlagen wie Wasserumwälzpumpen und Chlorungsanlagen funktionieren.
  • Was bei der Pflege und Wartung der Innen- und Außenanlagen zu beachten ist.
  • Welche Verwaltungsarbeiten in Bädern anfallen und wie man sie ausführt.
  • Was Öffentlichkeitsarbeit bedeutet und wie man Werbemaßnahmen durchführt.

 

Themengebiete in der Berufsschule:

  • Wasser
  • Bäderarten, Bäderbau und Bädertechnik
  • Gesundheitslehre und Schwimmlehre
  • Dienst-, Verwaltungs- und Vertragsrecht für Bäderbetriebe
  • Organisation von Bädern und Grundlagen wirtschaftlicher Betriebsführung
  • Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Hilfeleistung bei Notfällen

Voraussetzungen:

Mindestens Hauptschulabschluss (optional auch höherwertig ansetzen)

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Sie kann bei Realschulabgängern um ein halbes Jahr, bei Abiturienten um ein ganzes Jahr verkürzt werden.

Arbeitszeiten:

Die Ausbildung in den Bäderbetrieben findet tagsüber, zu den üblichen Arbeitszeiten statt, die sich oftmals nach den jeweiligen Öffnungszeiten der Bäder richten. Häufig wird auch am Wochenende und an Feiertagen gearbeitet. Den Unterricht in der Berufsschule gibt es oft „am Stück", d. h. im Blockunterricht.

Ausbildungsvergütung

1. Ausbildungsjahr: 1.218,26 €
2. Ausbildungsjahr: 1.268,20 €
3. Ausbildungsjahr: 1.314,02 €

Diese Möglichkeiten hast du nach der Ausbildung:

Weil man ja nie auslernt und weiterkommen möchte, bieten sich folgende Weiterbildungsmöglichkeiten an:
• Fachspezifische Lehrgänge
• Ausbildung zum/zur Geprüften Meister/-in für Bäderbetriebe
• Weiterbildung zum/zur Wellnessberater/-in
• Weiterbildung zum/zur Animateur/-in
• Weiterbildung zum/zur Fachwirt/-in für Sport

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